Ein Artikel von Paul Lunow, erschienen 2008 auf Interaktionsdesigner.de.

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Pünktlich zum weltweiten Verkaufsstart hat am Freitag ein von T-Mobile beauftragter Lieferant bei mir geklingelt. Nach dem wir ca. 1000 Formulare ausgefüllt hatten konnte ich es endlich mit zitternden Händen auspacken. Und gleich die erste Enttäuschung: Eine Aktivierung war nicht möglich, da der iTunes Store vollkommen überlastet war. Zum Glück ist das iPhone auch ohne Aktivierung einsatzfähig (sogar ohne entsperrte SIM) und bietet genug Funktionen zum Spielen und Entdecken. Und seit Sonntag läuft es. Bei Jeena habe ich schon eine Liste gefunden die mir größtenteils aus dem Herzen spricht. Hinzufügen möchte ich noch die Geschwindgkeit im Allgemeinen. Es ist wirklich ein langsames Telefon. Außerdem kommen mir die verschiedenen Bedienelemente sehr unregelmäßig und uneinheitlich vor. Es scheint jedes Programm lehnt sich zwar an die gleichen Vorgaben an, hat aber im Detail eigene Implementierungen der Eingabemöglichkeiten (nur eine Vermutung). Was ich zwar schon bei der ersten Generation vom iPhone gesehen habe, setzt sich hier fort: die wenigsten Programme unterstützen die Erkennung der Rotation (also wie herrum man es hält). Ich hätte auch gerne bei der SMS Eingabe und bei den Notizen die horizontale Tastatur auf der es sich besser tippen lässt. Alles in allem ist aber ein wirklich schönes Teil und die meisten Fehler lassen sich vermutlich per Software lösen oder wenigstens verbessern. Und es ist eine Freude ein schönes Mädchen zu beobachten, welches erst kritisch, dann verwundert und schließlich voller Begeisterung die Eingabemöglichkeiten entdeckt und nutzt. Bei Cyberport habe ich mir Klebeschutzfolien bestellt die sehr unauffällig sind und die unglaubliche Kratzer-Angst beruhigen. Also, es bleibt dabei: ein Update wird kommen!


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