Wenn der Kunde einen Blog möchte, denkt der Entwickler nach: "ich schreibe das coolste Blogsystem allerzeiten", in der Regel sofort an WordPress. Der Platzhirsch unter den Blogsystemen.
Leider habe ich im Moment auch nicht genügend Zeit das coolste Blogsystem allerzeiten selbst zu programmieren, deshalb greife ich auf WordPress zurück. Wie man von einem leeren Ordner zu einem funktionierenden System mit eigenem Theme kommt ist der Inhalt dieses Eintrags.
Zum Eintrag Wie ein Entwickler einen WordPress Blog aufsetzt →
Neben der Gründung einer neuen Firma die sich um Webentwicklungsthemen und Medienproduktion kümmert (Die Ape Unit GmbH Berlin) hatte ich eine Menge mit WordPress zu tun. Ein guter Grund hier mal wieder etwas Leben in den Blog zu bringen.
Es geht natürlich um den heißen Scheiß: Ajax. Mit aktiviertem JavaScript soll bei einem Klick auf einen Eintrag der Eintrag dynamisch nachgeladen werden anstatt auf die Einzelansicht zu verlinken. Mit TYPO3 und Typoscript baut man sich dafür ein weiteres Page Objekt und passt die Ausgabe an, darüber hatte ich schon berichtet. Bei WordPress gibt es aber kein Typoscript.
Mein erster Gedanke war ein alternatives Template per URL Parameter zu laden in dem nur die Inhalte angezeigt werden. Die Anleitungen waren allerdings allesamt nicht besonders ergiebig. Der nächste Ansatz war den gesamten Inhalt abzufragen und per jQuery nur den entsprechenden Container mit den Inhalten auszugeben. Das finde ich aber irgendwie unelegant.
Und nach einmal drüber schlafen kam dann der rettende und sehr simple Einfall.
Zum Eintrag Asynchron Inhalte in WordPress nachladen →
Neue Benutzer können sich bei WordPress bequem anmelden, wenn bei den Einstellungen die entsprechende Checkbox angeklickt wurde. Allerdings können sich die Benutzer nur im Backend anmelden, und das ist doch alles andere als elegant. Außerdem kann der Benutzer nur seinen Namen und eine E-Mailadresse angeben. Weitere Daten werden nicht abgefragt und das Passwort automatisch generiert. Suboptimal.
Es gibt das Plugin Register Plus welches auf vielfältige Art erlaubt das Registrierungsformular zu erweitern (auch mit eigenen Feldern). Aber trotzdem befindet sich das Teil noch im Backend. Aber das muss nicht so bleiben. Zum Eintrag WordPress Benutzeranmeldung im Frontend →
WordPress verändert bekanntlich alle Anführungszeichen in einem Beitrag und zerstört so jedes Codestückchen. Aber das muss nicht sein!
remove_filter('the_content', 'wptexturize');
Diese Zeile muss in die functions.php übernommen werden und schon sind sie Vergangenheit!
Endlich. Der Tipp kam von den 10 Killer WordPress Hacks vom Smashingmagazin. Danke, weitermachen!

Gerade war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit diese verdammten "Anführungszeichen" aus meinem Quelltext zu verbannen. Nebenbei habe ich mich auch geärgert, ständig in den Quelltext wechseln zu müssen um die endlosen <pre><code class="bla"> Tags für das Syntaxhighlighting zu schreiben.
Nervt, muss aber nicht sein! Die functions.php ist mit ein paar einfachen Funktionen in der Lage, dem fleißigen Blogger einige Arbeit abzunehmen. Ich bin begeistert! Und so funktionierts:
Zum Eintrag Shortcode API von WordPress benutzen →
Na, genervt vom Spam in den Kommentaren? Meine Erfahrungen mit den fiesen Spamrobotern habe ich jetzt in ein WordPress Plugin gepackt und biete es zum freien Einsatz an.
Hier auf dem Blog ist es schon im Einsatz, hat aber bisher noch nichts abwehren müssen. Direkt zum Download.
Zum Eintrag WordPress Plugin SpamKill! →

Es ist vollbracht! Ohne Stress und Verluste habe ich nicht nur auf die aktuelle WordPress Version aktualisiert, sondern auch gleich noch einen behutsamen Relaunch vollzogen.
Der weiße Hintergrund hat jetzt einen Abschluss und darunter finden sich interessante Listen oder die Kommentare zu den Beiträgen.
Außerdem habe ich den Beiträgen auf der Startseite einen Rahmen gegeben, damit sie besser unterscheidbar sind. Die Suchbox hat jetzt ein schöneres Äußeres (die inneren Werte sind unangetastet) und man kann mir ein Bier spendieren (Rechts unten auf der Startseite).
Unter Einstellungen ist entscheidbar ob sich externe Links im gleichen oder neuen Fenster öffnen sollen. Die aktuelle Auswahl wird in einem Cookie gespeichert. Die Erkennung von externen Links ist noch nicht perfekt gelöst, aber innerhalb von Beiträgen funktioniert es.
Viel Interessanter ist aber mein erstes WordPress Plugin: ID SpamKill! In einer langen Nacht habe ich meine Erkenntnisse aus dem Papyros Gästebuch in ein sehr kleines Plugin gepackt und hier zum laufen bekommen. Kommentare können ganz ohne Anmeldung, Captchas oder sonst was geschrieben und werden (ggf.) direkt veröffentlicht.
In Kürze werde ich es hier ausführlich vorstellen.
Bleibt mir noch eine gute Nacht zu wünschen und den Todo-Punkt IE6 + 7 testen doppelt zu unterstreichen.